Vergangenes Wochenende habe ich mit dem “Camino Inka” (Inkaweg) nochmals einen touristischen Höhepunkt erlebt. Die Inkas haben ein befestigtes Wegenetz in den Anden angelegt, das heute teilweise wieder freigelegt und benutzbar ist.
Der bekannteste Teil – den auch ich gewandert bin – führt nach Machu Picchu. Eine eindeutige Alternative zur Anreise mit dem Zug, allerdings auch deutlich anstrengender. Insgesamt waren wir vier Tage unterwegs und haben dabei einige Steigungen überwunden, bei ca. 5° Celsius gezeltet und der dünnen Höhenluft getrotzt. Für mich war es die Strapazen auf jeden Fall wert.

Am ersten Tag ging es zunächst gemütlich im Tal des Urubamba entlang.

Am Wegesrand gab es viele Inkaruinen zu besichtigen, die man auch nur zu Fuss erreichen kann.

Nach dem Fussmarsch ging es ziemlich bald in den Schlafsack, da es schnell dunkel und kühl wurde und wir immer früh aufstanden (2. Tag: 5 Uhr, 3. Tag: 5.30 Uhr, 4. Tag: 4 Uhr)

Die größte Leistung vollbrachten aber unsere “Portadores”. Sie kochten für uns, bauten das Lager auf und ab und trugen die ganze Ausrüstung; jeder 25 Kilo.

Am 2. Tag haben wir mit 4215 m den höchsten Pass der Strecke erreicht. Es sollten aber noch weitere Steigungen kommen.

Immer wieder luden atemberaubende Aussichten ein zu verweilen und zu schauen.

Am dritten Tag wandelte sich die Natur vom kargen Hochland in eine subtropische Landschaft.

Und so schlängelte sich der fast durchwegs befestigte Weg bis nach Machu Picchu…

…das wir am vierten Tag im Morgengrauen erreichten. Hier unser erster Blick vom Sonnentor aus auf das Weltwunder.
Weitere Bilder von Machu Picchu habe ich bereits früher mal veröffentlicht.







































